Das Massaker von Wereth

 
Hermann Langer, der die treibende Kraft war, das „Massaker von Wereth im Dezember 1944“ in Erinnerung zu halten für die späteren  Generationen, kam der Gedanke an diesem Ort des Geschehens ein Kreuz aus Holz aufzustellen. Durch das umbeten seines Schwiegervaters erübrigte sich dies und er setzte das Denkmal zu Ehren der 11 Soldaten an dieser Stelle wo das Massaker statt gefunden hat. Diese 11 Soldaten wurden von den SS regelrecht hingerichtet.
 
 Wereth 2009
 
Unter dem Titel »The Wereth Eleven« hat der amerikanische Regisseur Rob Child die Geschichte der GIs aufgearbeitet und verfilmt. Die Dreharbeiten fanden teilweise in der Eifel statt. Child hat sich an die Geschichte gehalten und der Handlung wenig hinzugefügt. In Amerika wird der Film im Kino laufen. Die »europäische Premiere« fand am 26. Februar in Medell statt. Ca. 300 Personen haben diesen Dokumentar Film an diesem Nachmittag (der um 15:00 Uhr begann) mit erlebt. Im Saal war es sehr still während dieser Zeit, manch einer hatte Tränen in den Augen bei dieser Vorführung um das Geschehen der 11 tapferen Soldaten.
 
 
 
 
 
Es waren Schwarze US. Soldaten (333rd and 969th FA Battalions) . Durch den Wiederstand ihrer Einheit haben viele ihr Leben lassen müssen. Sie wurden von der deutschen Wehrmacht überwältigt und kamen in Gefangenschaft. Als sie unter Beschuss kamen, mussten alle in Deckung und so konnten diese 11 Soldaten flüchten. Was ihnen zum Verhängnis wurde, die Gegend wo sie den Fluchtversuch gemacht hatten war ihnen fremd und so marschierten sie ins ungewisse durch Wald und Feld bis sie endlich in das kleine Dorf Wereth ankamen. Sie waren ausgehungert und müde vom marschieren. Man bedenke das zu dieser Jahreszeit der Winter in unsere Gegend herrschte. Kälte, Nässe, Frost und Schnee.
 
 
Als sie am Rande des Dorfes ankamen wurden ihnen ein herzlicher Empfang im Wohnhaus der Familie Langer gemacht. Herr u. Frau Langer sahen, das diese 11 Soldaten hungrig waren und vor Kälte zitterten.
 
 
 
Ihnen wurde sofort eine Mahlzeit vorbereitet aber leider konnten sie sich nicht erholen von dem Geschehen und was sie erlebt hatten. Im Hof von Herrn Langer hörte man auf einmal lautstarkes Gebrüll.
An der Eingangstür vernahm man lautes klopfen und jemand schrie, diese Soldaten rauszulassen ansonsten die Soldaten und die gesamte Familie erschossen würden. bei den US Soldaten kam wieder panische Angst auf. Um der Familie keine Schwierigkeiten zu bereiten, folgten sie dem Rufer wobei Herr Langer noch gebeten hatte dass die Soldaten ihre Mahlzeit beenden könnten, bemerkte auch noch das diese Soldaten die Kraft nicht mehr hätten weiter zu marschieren. Dies wurde nicht akzeptiert.
Es war die SS.
 
 
 
Wie es damals üblich war gab es während dieser Zeit Politische Meinungsverschiedenheiten und so war es auch in Wereth, wenn diese Person aus dem Dorf den Mund gehalten hätte, wäre das Massaker nicht passiert. Dies ist nie erwähnt worden aber es muss auch mal gesagt werden.
Zu Bemerken ist unter anderem, das Herr Minister Lambertz der DG in seiner Rede zu tiefst ergriffen war von dem Geschehen.
 
 
 
            R.Collas
 
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